![]() |
| Szechuanpfeffer - Fruchtwände und Samenkörner |
Szechuanpfeffer ist nicht mit dem "echten" Pfeffer verwandt, sondern gehört zur Gattung Citrus (Familie Rutaceae, Rautengewächse). Der Geschmack ist pfeffrig-scharf, mit einem leichten Zitronenaroma; er verursacht eher ein eigentümlich kitzelndes Gefühl auf der Zunge, als dass es brennt. Auf chinesisch heißt das "ma" und gibt einer ganzen Reihe von Gerichten aus der Sichuanküche ihren Namen: "mala" - wenn's im Mund kitzelt und brennt.
Um das Aroma zu intensivieren, wird Szechuan-Pfeffer vor der Verwendung in einer trockenen Pfanne leicht angeröstet, danach wird er im Mörser zerstoßen oder in der Mühle gemahlen. Man sollte ihn nicht lange mitkochen, da er dabei sehr an Geschmack verliert. Üblicherweise wird Szechuan-Pfeffer kurz vor dem Servieren über die Speise gegeben. Sein leicht zitroniger, frischer Geschmack macht ihn zur idealen Würze von Fisch und leichten Speisen.
Szechuanpfeffer ist neben Fenchelsamen, Sternanis, Gewürznelken und Zimt auch ein Bestandteil des chinesischen Fünf-Gewürze-Pulvers.

Hallo,
AntwortenLöschensuper Zusammenfassung. Habe gerade mit einer Bekannten die in Sichuan war geredet und sie hat meinen Text für meine Gewürzeseite (www.gewuerze-der-welt.de) verbessert. Als ich dann nach Mala gegoogelt habe, bin ich auf diesem schönen und informativen Blog gelandet.
Unbedingt weiter ausbauen!
Danke für deinen Kommentar, es tut so gut auch mal ein Feedback zu bekommen!
AntwortenLöschen