Was ist Couscous?

Couscous (Kuskus), ungegart
Couscous (Kuskus) ist das Nationalgericht des Maghreb, also der nordafrikanischen Länder Marokko, Algerien und Tunesien. Die ursprünglich berberische und später von den Arabern übernommene Spezialität ist eine köstliche und sättigende Beilage zu Fleisch- und Gemüsegerichten.

Couscous wird aus Hartweizen (Durumweizen) hergestellt. Dazu wird Hartweizengrieß mit Wasser befeuchtet (vorgequollen), so dass sich feuchte Klumpen im Grieß bilden. Diese werden zu kleinen Kügelchen zerrieben und anschließend getrocknet. Bei der Zubereitung wird Couscous nicht gekocht, sondern über kochendem Wasser in einem speziellen Topf mit Dämpfeinsatz (ersatzweise über einem Sieb) gedämpft, so bleibt er körnig. In Wasser gekocht, würde er verkleben und matschig werden. Es gibt Couscous auch aus Hirse oder Gerste. Der Kaloriengehalt entspricht Pasta, die ja auch aus Hartweizen gemacht wird. (Siehe auch unter Bulgur.)

Im Handel gibt es auch den sogenannten Instant-Couscous. Er wird bei der Herstellung bereits vorgegart und dann erneut getrocknet. Diesen vorgekochten Couscous übergießt man nur noch mit kochendem (Salz)wasser, lässt ihn einige Minuten ausquellen und serviert ihn mit den gewünschten Zutaten. Couscous kann zu herzhaften Gerichten, Salaten, Füllungen oder auch zu Süßspeisen verwendet werden..

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